Göttinger

Göttinger Literarische Gesellschaft

Literarische Gesellschaft e.V.
Bist du denn noch dicht?
Wieso brauchst du Dichter?

Lass dich nicht abschrecken! Komm! Erhole dich eine Weile in unserem Hof. Sappho kommt gleich mit einem kühlen Trunk oder mit einem kein bisschen
kaltem Liebesgedicht.

Gongyla will dir ein Blumenkränzchen bringen; gefällt dir das zweite von links? Wo schaust du hin? Sie hängen da hinten. Und sag endlich: Was hast du uns mitgebracht?
BildvergrößerungThe Women of Amphissa
The Women of Amphissa


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Stimmenfang
Wir lieben Literatur und geben
sie weiter.
Am liebsten helfen wir, Dichterinnen
und Dichter vergangener Zeiten vom
dem Vergessenwerden zu bewahren.

Liebes-Lyrik aus aller Welt, Frauen-
und Männergeschcihten,
Satiren von Lichtenberg bis Gernhardt.

Für Lesungen mit Musik suchen wir zur Team- Ergänzung sanfte, kräftige, warme, klirrend-kalte Stimmen ...

Wir suchen teamfähige und lese-sichere Frauen und Männer jeden Alters.

Einzel-Instrumentalisten sind auch willkommen
(Warnung: Wir werden alle nur innerlich reich.)

Wir suchen immer Mitveranstalter, auch in ungewöhnlichen Locations.

E-Mail: hwbrinks@web.de


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IHR BUCH bei uns: ab 800 €
Unser Verlag bietet Autoren günstigste Veröffentlichungen. Auch kleine Auflagen.Hilfen für ausländische Kollegen mit deutschen Texten.

Wir helfen Autoren bei Lektorat, Gestaltung, Auswahl, Cover, Bildauswahl - mit Service-Preisen, die Sie mit anderen Angeboten vergleichen sollten.

  Sappho
         Gedichte

  *ca. 650 v.Chr., erste
  Dichterin des Abendlandes




Ich liebe und werde geliebt -
wir sind jetzt ein Teil des Himmels.

Sappho Originaltext
Ich brenne und begehre:
Ich verbrenne an dir.

Mir fiel es zu, schon wieder allein zu schlafen.


Ist niemand mehr wach?
Sind alle Augen geschlossen?
Ich räkele mich auf meinem einsamen Lager.


Höre, die Nachtigall kündet den Frühling,
ihre Zunge weckt alle Lust.

Schlaftrunken fallen ihr die Augen zu
und ihr Kopf sinkt auf die Brust der Freundin.

Eros greift wieder nach mir.
Wie eine Schlange muss ich mich ihm entwinden.
Ich lass mich fangen.

Schön bist du nicht, Atthis,
aber seit deinen Mädchentagen
liebe ich dich.

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Unsere Themen in Kirchen, Bibliotheken, Schulen, Universitäten, Gefängnissen, Kindergärten, Hotels, Schwimmbädern, Firmen, Theatern, Einkaufzentren und im Freien:

Chansons aus den Zwanzigern & klassische Kabarett-Texte - 100 Jahre deutsches Kabarett -
Mascha Kaléko und Erich Kästner - Lustvolles um Mitternacht - Von König Salomon bis zum
Barden Biermann - Für Heinrich Heine war kein Platz im Lehrplan - Schreibt eure Schülerzeitung -
Vom Witz zur Satire - Rudolf Otto Wiemer - Erika Meyer-Bothling - Nelly Sachs und ihre Freunde -
Geburtstagsparty für Heine - Nelly und Bürger - Wir spielen ein Mitmachmärchen - Festessenbeilagen -
Vom Liebesgedicht zur Love-SMS
- Feuerwerk von Lichtenberg - Märchen für Erwachsene -
Erotisches von Goethe und Schiller - Die Busenfreunde vom Göttinger Hain - Die Inspirierten -
Kreative Schreibseminare
- Uralte jüdische Hochzeits- und Liebeslieder - Brentano-Abend -
Fernöstliche Dichter - Verbrannte Bücher, verfolgte Autoren - Die geistige Welt des jungen Hitler -
Kleine Lebensbilder - Meditation am Mittag - Die Harzreise -  Lange Nacht der Liebeslyrik -
Geld oder Liebe
- Uni am Abend - In der Münchhausen-Welt …

Georg Christioph Lichtenberg
   Ich weiß nicht, ob es besser werden wird,
   wenn es anders werden wird: aber soviel ist gewiss,
   dass es anders werden muss, wenn es gut werden soll.

   (Georg Christoph Lichtenberg, 1742-94)
   Kupferstich von Joh. Heinr. Christian Schwenterley, 1791


Wir wünschen uns in unserer Göttinger Literarischen Gesellschaft noch mehr Autoren und Literaturfreunde als Mitdenker, Mitplaner und rückmeldende Zuhörer - auch aus anderen musischen Bereichen.


Literarische Entwicklungen * von Homer bis Hemingway:

So beginnt Homer (das war das Vorbild der gleichnamigen Cartoon-Figur) seine Odyssee, übersetzt von Johann Heinrich Voß,
dem früheren Göttinger Philologie-Studenten:

Der blinde Dichter Homer mit Apollo und den Musen

Der blinde Dichter Homer mit Apollo und den Musen
Bildvergrößerung Der blinde Dichter Homer mit Apolo und den Musen
Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt nach der heiligen Troja Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel unnennbare Leiden erdultet,

Seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.

Aber die Freunde rettet` er nicht, wie eifrig er strebte;
Denn sie bereiteten selbst durch Missetat ihr Verderben:
Toren, welche die Rinder des hohen Sonnenbeherrschers
Schlachteten; siehe, der Gott nahm ihnen den Tag der Zurückkunft.
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions.

Alle die andern, so viel dem verderbenden Schicksal entflohen,
Waren jetzo daheim, dem Krieg entflohn und dem Meere;
Ihn allein, der so herzlich zur Heimat und Gattin sich sehnte,
Hielt die unsterbliche Nymphe, die hehre Göttin Kalipso,
In der gewölbeten Grotte und wünschte sich ihn zum Gemahle.

Selbst da das Jahr nun kam im kreisenden Laufe der Zeiten,
Da ihm die Götter bestimmt, gen Ithaka wiederzukehren,
Hatte der Held noch nicht vollendet die müdende Laufbahn,
Auch bei den Seinigen nicht. Es jammerte seiner die Götter;
Nur Poseidon zürnte dem göttergleichen Odysseus
Unablässig, bevor er sein Vaterland wieder erreichte. … … …

Homer




Ernest Hemingway: Nur so eine Geschichte


Baby-Schuhe zu verkaufen. Nie gebraucht.

"Müsst ihr immer Vereine bilden?" fragte Kurt Tucholsky, den auch wir sehr mögen. Wir antworteten: Manchmal geht es nicht anders, wenn man hierzulande etwas bewegen und erreichen will. Einige von uns empfanden sich als kulturelle Einzelkämpfer, die sich oft verzettelten. Deshalb gründeten wir gemeinsam - nicht ganz zufällig in Göttingen, aber nicht nur für das Göttinger Gebiet - die Göttinger Literarische Gesellschaft als "eingetragener Verein".


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